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      <title>Sandra</title>
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      <pubDate>Fri, 5 Jan 2018 13:45:06 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Eintrage/2018/1/5_Sandra_files/IMG_4840.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Media/object018_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;.....ich hatte drei Anhaltspunkte von dem Gynäkologen meiner Mutter. Erstens, dass der Spender Amerikaner ist. Zweitens, dass er Medizinstudent ist und drittens, dass er D. heisst. Also ging ich vor zwei Jahren in die Zentralbibliothek Zürich und arbeitete mich durch die Bücher der damaligen Studenten. Und so ich bin auf DH gestossen. „Der ist es!“, dachte ich sofort. Nebenbei hab ich mir zur Sicherheit noch drei weitere Namen auf einen Notizzettel geschrieben. Aber alles passte zu DH. Ich habe den Gynäkologen angerufen und ihm gesagt, dass ich meinen Spendervater gefunden habe. Auf der anderen Seite wurde es erst einmal ganz still. Dann hat der Gynäkologe mir verboten, mit DH Kontakt aufzunehmen. Er hat mir gesagt, er kontaktiere ihn zuerst selber.&lt;br/&gt;Nach zwei Wochen erklärte mir der Gynäkologe, es tue ihm leid, aber mein Vater sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. „Haha!“, dachte ich, „das ist gelogen!“. Ich schrieb DH und fragte ihn direkt, ob er als Student einmal Samen gespendet habe. Leider verneinte er es. Aber er sagte mir, dass seine Frau damals schwanger war und sie Patientin bei Dr. N. gewesen war. Also, mich irritierten diese Aussagen... Alles traf doch auf meine Informationen zu. Auf Facebook fand ich dann auch DH‘s Tochter, NH. Sie spielt Theater, so wie ich, und hat die selben Augen wie&lt;br/&gt;ich. „Das muss mein Vater sein!“, dachte ich. Ich bat NH zwei Jahre lang, den DNA Test zu machen - ohne Erfolg. Ich bin auf zwei amerikanischen DNA Datenbanken registriert. Nun ja. Sicher war ich ja nie, ob dieser DH mein Vater ist oder nicht. Der Gynäkologe hat mir nie gesagt, dass ER es sei. Er hat mir aber auch nie gesagt, dass ER es nicht&lt;br/&gt;sei.&lt;br/&gt;Nun bin ich vor ein Paar Wochen auf eine Seite auf Facebook gestossen mit dem Namen DNA dedectives. Ich schrieb mein Anliegen und bat um Hilfe. Es hat sich ein Professor der Wissenschaft aus Oregon gemeldet. Er hat mir angeboten meinen Vater zu finden. Gregory, so heisst er, befasst sich hobbymässig mit DNA. Er bat mich, ihm einen Stammbaum mütterlicherseits zuzustellen. So kann er Personen mütterlicherseits ausschliessen. Wir haben viel miteinander geschrieben und auch geskypt. Er hat herausgefunden, dass Familie DH jüdischer Abstammung ist, ich aber nichts Jüdisches in meiner DNA habe. „Ok! DH ist nicht mein Spender. „Oje. Wie weiter?“, ging es mir durch den Kopf. Ich fragte Gregory, ob ich nochmals in die Bibliothek gehen und all die Namen der Medizinstudenten von 1971/72 aus den USA herausschreiben soll?! „Ja, tu das!“, hat er mir gesagt. Das war am 19.11.2017 um 21:00 Uhr: Sonntag Abend. Bei Gregory in Oregon war es 9 Stunden früher. Ich habe nebenbei erwähnt, dass ich damals noch drei weitere Namen auf einem Zettel aufgeschrieben hatte. Dieser Zettel lag noch immer in meiner Agenda. „Jaja“, sagte Gregory, „gib mir den ersten Namen!“. Es ging eine Weile und Gregory recherchierte. „Nein! Der hat italienische Vorfahren, das passt nicht“. Zweiter Name. „Oh, ein Gynäkologe! Der könnte es sein!“ Es dauerte 10 Minuten. „Nein, seine Vorfahren sind aus dem Osten.“ Ok. Bei mir war es mittlerweile Mitternacht. „Gute Nacht!“,&lt;br/&gt;schrieb ich Gregory, „machen wir morgen weiter“. „Ja“, sagte er, „machen wir am Montag weiter.“ Den dritten Namen DAW gab ich ihm aber doch noch durch. Ich wollte gerade mein Licht löschen, als mein Handy nochmals vibrierte. Es kam ein Foto und ein Lebenslauf von DAW! Ich war hellwach! Dieses Foto! Diese Zähne! „Gregory, ER ist es!“ In meinem Zimmer wurde es ganz hell! Es ist Montag, 20.11.2017 00:45 Uhr. Ich habe den Lebenslauf gelesen. Er ist am 06.04.2016 leider an Krebs gestorben. Er hatte seit seiner Kindheit Fussball gespielt, genau wie meine Kinder. Er hatte drei Jahre in Zürich Medizin studiert und anschliessend als Arzt in Amerika praktiziert. DAW hat drei Söhne mit seiner ersten Frau M. Gregory rief M. an und erzählte ihr meine Geschichte. Sie hat ganz ruhig gesagt: „DAW habe oft von seiner Samenspende erzählt. Er habe sich immer gefragt, ob daraus ein Kind entstanden sei.“ M. sass vor wenigen Wochen mit ihren drei Kindern zusammen und hat ihnen erklärt: „Euer Vater hat vor Jahren in der Schweiz Samen gespendet. Es kann sein, dass wir in nächster Zeit ein Telefonat aus der Schweiz erhalten.“&lt;br/&gt;Das Leben ist voller Wunder! Es gibt Engel! Ich bin so dankbar, meinen Vater und meine Halbbrüder gefunden zu haben. Einen grossen Dank gilt Gregory, der mir sehr bei der Suche geholfen hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier können Sie &lt;a href=&quot;mailto:sandra@spenderkinder.ch?subject=Betreff%20der%20E-Mail/&quot;&gt;Kontakt&lt;/a&gt; zu Sandra aufnehmen.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Anonymous</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Dec 2015 11:00:14 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Eintrage/2015/12/25_Anonymous_files/spenderkinder_final_small.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Media/object044_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:89px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Spenderkind Anonymous erfuhr mit 20, dass sein Vater nicht sein biologischer Vater ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Offenlegung aus damaliger Sicht:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich bin gerade vom Training nach Hause gekommen. Wie schon so oft habe ich mit meiner Mutter noch einen Kakao getrunken, bevor ich ins Bett ging. Irgendwie kam das Thema Geschwister auf. Ich meinte: “Wieso wolltet ihr nicht noch ein Geschwisterchen machen? So schlecht bin ich ja nicht herausgekommen.“ Meine Mutter antwortete, dass das nicht gegangen wäre. Daraufhin wollte ich natürlich wissen: “Wieso denn nicht?!“ „Papa kann keine Kinder bekommen.“ In diesem Moment fuhr der Schock durch meine Glieder. &lt;br/&gt;„Mama, du bist doch nicht etwa fremd gegangen?“ Darauf eröffnete mir meine Mutter die „Erzeugung“ durch künstliche Befruchtung. Ich fühlte mich, als würde der Boden mich hinunterziehen und wieder zurücknehmen. Es folgten ein paar Tage der Schockstarre und des Schmerzes. &lt;br/&gt;Nach diesen paar Tagen und nach kurzer Unterbrechung des Gymi, setzte sich jedoch der rationale Teil meines Gehirns vorübergehend durch. Von aussen ein kurzer Ruckler, der für nicht eingeweihte nicht einmal wahrnehmbar war. Doch es war nicht nur ein kurzer Ruckler. Mein Leben hat sich nach diesem Ereignis für immer verändert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun 12 Jahre später:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tja, die Erfolgsstory des Katalogkindes ist nicht mehr ganz aufgegangen. Ich möchte nicht sagen, sie ist zerbrochen, aber sie ist doch sehr ins Stocken geraten. &lt;br/&gt;Ein Studium konnte nicht abgeschlossen werden. Werde ich noch? Ich weiss es momentan nicht so genau. An dieser Stelle drängen sich natürlich schon einmal ein paar Fragen auf. Konnte ich nicht abschliessen aufgrund meines sicherlich speziellen Schicksals oder liegt es einfach schlichtweg an mir? Bin ich zu wenig intelligent, zu faul? Das fiese ist, diese Fragen lassen sich niemals abschliessend beantworten.&lt;br/&gt;Nun habe vor ein paar Wochen die Homepage der „Spenderkinder“ in Deutschland gefunden. So nennt man mich also. Auf diesen Begriff bin ich selber nicht drauf gekommen. Eher durch Zufall habe ich ihn bei unmotiviertem, wie ziellosem Surfen im Internet zu diesem Thema gefunden. Die hierbei veröffentlichten Geschichten der Spenderkinder sind mir sehr nah gegangen. Ich bin froh, endlich nicht mehr allein zu sein! Dann bin ich also doch nicht der einzige, der mit dieser Thematik Mühe hat. Mittlerweile habe ich auch ein anderes Spenderkind getroffen. Endlich jemand der einen auch auf einer gefühlsmässigen Ebene verstehen kann. Und nicht jedes Mal dieser zwar gutgemeinte, aber uns meist plump erscheinende beschönigende Kommentar: „Er ist ja trotzdem dein Vater“. Ich habe mich durchaus gefragt, ob ich das auch einfach so hinnehmen sollte. Ich muss zugeben, dass mein rationaler Verstand ja auch direkt diesen Schluss zog nach Erhalt der Nachricht.  Doch so einfach ist das halt nicht!! Der Mensch besteht nämlich nicht nur aus der Ratio. Deswegen war ich auch froh, dass ich nicht der Einzige bin, der diese emotionalen Schwierigkeiten  und diese tausenden von Fragen im Kopf mit sich herumrumtragen muss. &lt;br/&gt;Ich kann Ihnen versprechen, dass die ethischen, moralischen, menschlichen, biologischen, rechtlichen Fragen zu diesem Thema sich immer mehr in den Vordergrund drängen werden!&lt;br/&gt;Für Sie mögen diese Fragen interessant zu diskutieren sein, ich jedoch bin und lebe diese Frage.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier können Sie &lt;a href=&quot;mailto:anonymous@spenderkinder.ch?subject=Betreff%20der%20E-Mail/&quot;&gt;Kontakt&lt;/a&gt; mir Anonymous aufnehmen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Manuela</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Dec 2015 10:00:26 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Eintrage/2015/12/25_Manuela_files/Manuela_4.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Media/object010.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Als ich 18 Jahre alt war, beschäftigten wir uns im Biologieunterricht intensiv mit dem Thema Vererbungslehre. Nur so zur „Auflockerung“ lernten wir einen einfachen Vaterschaftstest mittels Blutgruppe kennen.&lt;br/&gt;Nun kam es so, dass ich kurz darauf beim Arzt eine Blutentnahme machen lassen musste und da mich meine Blutgruppe interessierte, wünschte ich, dass er auch gleich meine Blutgruppe bestimmen sollte.&lt;br/&gt;Beim nächsten Arztbesuch kam dann raus, dass meine Blutgruppe nicht zu der meiner Eltern passen konnte. Der Arzt riet mir, meine Eltern darauf anzusprechen. Was ich dann auch sogleich tat. Und an der abwehrenden Reaktion meiner Mutter merkte ich sofort, dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Ich ließ nicht locker, aber erst als sich meine Mutter völlig in die Enge getrieben fühlte, rückte sie mit der Wahrheit raus - künstliche Befruchtung durch Fremdsamen. Und in einer Sekunde war der Boden unter meinen Füssen verschwunden. Zuerst diese Ohnmacht, dann stürzten 1000 Fragen auf mich ein: wer bin ich? bin ich echt? habe ich eine Berechtigung auf Leben? wer ist mein genetischer Vater? was ist das für ein Mensch? habe ich Halbgeschwister?...etc.&lt;br/&gt;Die Enthüllung dieses Geheimnisses war gleichzeitig ein Schock und eine Erleichterung. Der Schock bestand darin, dass von einem Moment auf den anderen meine Grundfesten erschüttert wurden. Scheinbar unumstößliche Tatsachen entpuppten sich zu Lügen. &lt;br/&gt;Die Erleichterung war, dass ein starkes Gefühl, welches ich schon immer hatte, sich als richtig erwies. So lange ich denken konnte, hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte in unserer Familie. Dieses Gefühl machte mich manchmal ganz wirr, da ich es einfach nicht einordnen konnte - bis zu jenem Tag.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der ersten Zeit schien diese neue Tatsache wie ein Traum zu sein, mein Verstand konnte die neue Realität nicht so einfach akzeptieren. Mein ganzes Leben begann zu bröckeln: ich beendete meine damalige Liebesbeziehung, brach meine Schule ab und zog von zu Hause aus - musste mich in meinem Leben neu orientieren.&lt;br/&gt;Mit 24 kam auf einmal der starke Wunsch auf, etwas über meinen genetischen Vater zu erfahren. Also vereinbarte ich mit einem Arzt der Frauenklinik in Bern einen Termin und schilderte schon am Telefon mein Anliegen. Doch die Frauenklinik hatte überhaupt keine Unterlagen mehr - rein gar nichts! Der Arzt erklärte mir, dass vor (damals) 25 Jahren sowieso alles noch anonym war und auch wenn sie etwas gefunden hätten, mir das nichts bringen würde, höchstens irgendeine Spendernummer. Meine Enttäuschung war enorm. Wollte ich doch nur einen Namen, einen kleinen Anhaltspunkt, irgendetwas Greifbares, einen Menschen... &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich mache meinen Eltern keinen Vorwurf, dass sie diesen Weg gewählt haben. Ich kenne ihre ganze Geschichte und verstehe, dass es für sie die richtige Entscheidung war. Ich kann aus ihrer Sicht auch verstehen, dass sie über diese ganze Geschichte geschwiegen haben. Und trotz meinem ganzen Verständnis für sie, fühle ich mich irgendwo betrogen. So viele Jahre wurde ich mit meinem „andersartigen Gefühl“ allein gelassen, so viele Jahre hat man mich in etwas so Grundlegendes nicht einbezogen - das tut weh.&lt;br/&gt;Warum kann man diesen unbekannten Dritten nicht integrieren, warum will man ihn abspalten? Ihn hat es doch genauso gebraucht, um sich den Kinderwunsch erfüllen zu können.&lt;br/&gt;Wer ihn abspaltet, lehnt auch einen Teil von mir ab.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für mich wäre es hilfreich, verschiedene Menschen zu kennen, die eine ähnliche Geschichte haben, damit man sich nicht so unheimlich alleingelassen fühlt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich freue mich auf Ihren &lt;a href=&quot;mailto:manuela@spenderkinder.ch?subject=Spenderkinder%20Schweiz/&quot;&gt;Kontakt&lt;/a&gt;!&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Nathalie</title>
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      <pubDate>Fri, 25 Dec 2015 09:24:59 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Eintrage/2015/12/25_Nathalie_files/spenderkinder_final_small.png&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.spenderkinder.ch/Spenderkinder/Erfahrungsberichte_Spenderkinder/Media/object046_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:90px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Mit 26 Jahren, drei Jahre nach der Trennung meiner Eltern, gestand mir meine Mutter, dass ich genetisch nicht von meinem Vater abstammen würde, sondern durch künstliche Befruchtung mittels Spendersamen gezeugt worden sei. Zu jenem Zeitpunkt, ich hatte soeben die Zweitwegmatura begonnen und eine langjährige Beziehung beendet, erschütterte diese Information die Grundfesten meiner Welt. Ich fühlte mich von meinen Eltern hintergangen und betrogen und wusste mit der brachialen Wut, die mich erfüllte, nicht umzugehen. Denn ich hatte mich bereits als Kind bei meiner Mutter erkundigt, ob ich vielleicht adoptiert oder im Kreissaal vertauscht worden sei. Dass ich also schon sehr früh - warum auch immer - das Gefühl hatte, dass irgendetwas nicht stimmte, hätte meine Eltern dazu bewegen sollen, mich früher aufzuklären. Stattdessen trug ich lange Zeit ein unbehagliches Gefühl der Andersartigkeit in mir.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Als ich schliesslich die Klinik um Informationen zum Spender ansuchte, wurde mir mitgeteilt, dass die Aufbewahrungspflicht erloschen sei und die Akten bereits nicht mehr existieren würden. Meine Hoffnungen, die Person zu finden, die zusammen mit meiner Mutter meine biologische Existenz überhaupt möglich gemacht hatte, sank gegen Null. Denn obwohl es nur eine Person gibt, die ich jemals &amp;quot;Papa&amp;quot; nennen werde, gibt es an und in mir Dinge, die auf den unbekannten Samenspender zurückzuführen sein müssen. Der innige Wunsch, diesem unbekannten Teil in mir ein Gesicht, eine Stimme oder ein Gefühl zuordnen zu können, bleibt bestehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier können Sie &lt;a href=&quot;mailto:nathalie@spenderkinder.ch?subject=Spenderkinder/&quot;&gt;Kontakt&lt;/a&gt; mit Nathalie aufnehmen.</description>
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